Das Mädchen, das nach den Sternen greift

Mal wieder ein neueres Büchlein gelesen, niemand fragt mich nach meiner Meinung, ich schreib sie trotzdem
Hier zuerst die Infos: Erschienen beim Insel Verlag.
Der Preis beträgt 14,99 €.
Es hat 301 Seiten.
Die ISBN lautet:978-3-458-36085-8


Klappentext:
Für die kleine Sión ist glücklich sein das Einfachste auf der Welt - das Mädchen ist auf Ilhabela zu Hause, einer paradiesischen Insel vor der Küste Brasiliens: Jeden Tag läuft sie durchs Dschungelgrün, jeden Tag hört sie das Meeresrauschen. Doch dann reißt ein Schicksalsschlag ihre kleine Familie auseinander und verschlägt Sión ins ferne Paris...

Das Mädchen, das nach den Sternen greift erzählt in satten Farben von einer abenteuerlichen Lebensreise. Und am Ende steht die Geschichte eines vom Zauber der Welt erfüllten Menschen.

Ilhabela - die schöne Insel - ist die heimat der kleinen Sión. Hier wächst das Mädchen zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf. Hier erlebt sie jeden Tag neue, ungesehene Wunder im Dschungel. Doch schon bald zeigt das Inselparadies seine dunkle Seite, und Sión verschlägt es mit ihrem Vater nach Paris. Unter der Obhut eines exzentrischen Hoteliers finden sie beide langsam in ein neues Leben. Aber als Sión in den Gassen von Montmartre der Kunst des Puppenspiels verfällt, ist ihr Glück sehr bald in Gefahr...



Der Autor:
Pep Bras, geboren 1962 in Barcelona, studierte Journalismus. Er schreibt Romane und Theaterstücke und ist in Spanien als Drehbuchautor für Film, Fernsehen und Radio bekannt.



Meine Meinung:
Nach den ersten Kapiteln dachte ich wirklich, dass es sich hier "nur" um eine Erzählung aus der Karibik handelt. Aber als dann die Protagonistin durch ein einfaches Spiel ihre Familie verliert, bekam die ganze Geschichte eine neue Spannung. Kaum hatte sich Sión halbwegs eingelebt, kam der nächste Lebenswandel. Der Leser begleitet ein Mädchen auf dem Weg zur Frau mit allen denkbaren Stolpersteinen. Doch sie gibt keineswegs auf.
Auch die Geschichte ihres Vaters, die zu Beginn kurz angerissen wird, ist relativ interessant. Als Sión mehr in den Mittelpunkt der Erzählung gerät, gibt man beinahe die Hoffnung auf, etwas über die Vergangenheit ihres Vaters zu erfahren. Aber glücklicherweise wird diese am Ende doch ausreichend beleuchtet.
Insgesamt finde ich den Weg von Sión faszinierend. Für sie steht schon sehr schnell fest, dass sie Bauchrednerin werden will und zieht ihren Plan auch durch.
Weiterhin positiv finde ich, dass nicht nur die Geschichten von Sión und ihrem Vater erwähnt wurden, sondern auch die von Personen wie Stiefmutter Isabelle.
Und ebenfalls ein großer Pluspunkt ist für mich der Schluss. Er bildet wirklich einen Abschluss. So begann das Buch mit Gápanamé und endete auch mit dieser Bestie. Insgesamt einfach eine runde Sache und somit sehr empfehlenswert.

3.8.15 17:26

Letzte Einträge: Biss zum Morgengrauen, Der Werwolf von Tarker Mills, Der Zauberer von Oz, Fünf Freunde und der Zauberer Wu, Der Heiratsplan, #1

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